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DAS PALATIN IN ROM

ORTE DIE SIE BESICHTIGEN SOLLTEN

Die schon waehrend der Republik bevorzugte Wohngegend von Adlichen und Reichen lag auf dem PALATIN, wo die Wurzeln Roms liegen. Augustus war der Erste Adlige, der dort seinen Wohnsitz einnahm, daraufhin folgten seine Nachfolger. Anfangs lebten die Adligen noch in vergleichsweise bescheidenen Verhaeltnissen, waehrend im Laufe der Zeit geradezu monumentale Palastanlagen enstanden. Dessen gepluendete Ueberreste, die in Ruinen gelangert sind, beeindrucken noch heute. Auf dem Abhang der Cermalus mit dem Forum Boarium verbindet, am suedwestlichen Teil des Palatin, befindet sich der aelteste ueberlieferte Schauplatz der roemischen Geschichte. Der Grund fuer die fruehe Besiedelugn duerfte vor allem in der guenstigen Lage liegen, da er sich zentral inmitten der sieben Huegel und nahe des Tibers befindet, ohne dabei direkt an den Fluss anzugrenzen. Der Huegel ist ganze 51 meter ueber dem Meer und ist in drei Kuppen geteilt: Der eigentliche Palatin bildet sich durch die mittlere und die groesste Kuppe, waehrend der Auslaeufer zum Tiber den Namen Germanlus bzw. Cermalus trug. Der Sattel hingegen, der den Palatin mit dem Esquilin verbindet (heute Titusbogen genannnt) ist die Velia. Ungeklaert ist bisher die Herkunft des Namens Palatin, einige leiten Ihnen von Pallantion ab, der Heimatstadt des Griechen Evander, der zu jener Zeit den Huegel beherrschte; andere halten es fuer moeglich, dass es einen Zusammenhang mit der Goettin Palas geben koennte, zumal das Fest der Goettin, Parilla genannt, am 21. April als Geburtstag der Stadt gefeiert wurden.
Trotz seiner vielen Verknuepfungen mit einer Vielzahl uralter Kulte und Ueberlieferungen, bleibt seine Geschichte bis in das vorchristliche Jahrhundert im Dunkeln. Wie in anderen Teilen Roms bemaechtigen sich die Christen der antiken Ruinen auch auf dem Palatin und verwandelten sie in Kirchen und Kloester. Erst zur Zeit der Renaissance wurde der Huegel von Seiten der roemischen Adelsfamilien wiederentdeckt, was dazu fuehrte, dass wieder Gaerten und Weinberge gepflanzt wurden. Die praechstige Gartenlage jedoch verdankt der Huegel dem Kardinal Alessandro Farnese, der im 16. Jahrhundert zwischen den Ruinen die beruehmten Farnesischen Garten schuf. Im November 2007 wurde 16 m tief im Palatin-Huegel eine Hoehle entdeckt, die mit Muscheln und Marmor geschmueckt wurde. Man glaubt, dass es sich dabei um die Hoehle von Romolus und Remus handelt.

 
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